Der Meeresspiege im »Gefilde« der Klimawandel-Dekrete

d.a. Was Fakten zum Klimawandel betrifft, so bleibt eine Tatsache

unverrückbar: In allen diesbezüglichen Anordnungen, die von den Regierungen widerspruchslos übernommen werden, kommen ausschliesslich diejenigen Wissenschaftler zum Zug, die dem UNO-Gremium IPCC, dem Intergovernmental Panel on Climate Change, genehme Daten liefern, wie dies insbesondere aus dem Artikel

Der Klimawandel oder die Vereinnahmung durch die UNO  auf

http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=2719
 

hervorgeht. Ganz offensichtlich ist, dass Teile der Wissenschaft manipuliert und für politische Zwecke eingesetzt werden. So ist auch die Mär eines Klimawandels, der auf dem vom Menschen verursachten CO2 beruhen soll, erfunden worden, damit wir global in Angst gehalten werden können, um dadurch weltweit einen Vorwand für restriktive Massnahmen und gigantische Abgaben zu schaffen.  [1]

Die Aussagen zu einem angeblich steigenden Meeresspiegel sind effektiv von Anfang an umstritten gewesen. Bereits 2009 verkündete der damalige UNO - Generalsekretär Ban Ki-moon nach seiner Rückkehr aus der Arktis, dass »gar ein Anstieg des Meeresspiegel in der Grössenordnung von einem halben bis zu zwei Metern am Ende des Jahrhunderts denkbar sei«.  [2] 

Im Februar 2010, nur Wochen nachdem sich die Behauptung des angeblich rasanten Schmelzens der Himalaya-Gletscher als Humbug des IPCC herausgestellt hatte, zog Mark Sidall von der Universität Bristol seine Studie, die er 2009 veröffentlicht hatte, und von der er sagte, sie stärke die Gewissheit über die Richtigkeit der IPCC-Ergebnisse des Jahres 2007, laut denen die menschengemachte globale Erwärmung den Meeresspiegel bis zum Ende des Jahrhunderts um 18 bis 59 cm ansteigen lassen würde, formell zurück. Wie es heisst, soll er selbst Daten der letzten 22000 Jahre benutzt haben, um damit  den Beweis zu führen, dass der Meeresspiegel bis zum Jahr 2010 zwischen 7 und 82 Zentimeter ansteigen werde. Wie er erklärte, habe er Fehler gemacht; es handle sich um zwei separate technische Fehler, auf die andere Wissenschaftler nach Erscheinen seiner Studie hingewiesen hatten.  [3]

Neuere Meldungen zur unablässig vorgetragenen Klima-CO2-Untergangsstory lieferte Mitte Februar der Spiegel online. Dort heisst es: Der Meeresspiegel steige immer schneller. Bis zum Ende des Jahrhunderts könnte der Durchschnittspegel an den Küsten demnach um 65 Zentimeter höher liegen als im Jahr 2005 - bisher waren häufig etwa 30 Zentimeter angenommen worden. Und das ist mit ziemlicher Sicherheit eine vorsichtige Schätzung.  [4]

Da wir nun Alex Reichmuth von der Basler Zeitung ein ganz hervorragendes Interview verdanken, das dieser mit dem Ozeanographen Nils-Axel Mörner geführt hat, veröffentlichen wir dieses nachfolgend, da auch aus diesem Gespräch hervorgeht, in welchem Ausmass die Manipulation greift:


«Diese Forscher haben eine politische Agenda»

Der Ozeanograph Nils-Axel Mörner stellt sich gegen den Weltklimarat und die Warnungen vor versinkenden Inseln.

Herr Mörner, Sie waren in letzter Zeit mehrmals auf der Inselgruppe Fidschi im Südpazifik, um dort Veränderungen der Küsten und des Meeresspiegels zu erforschen. Warum Fidschi?

Nils-Axel Mörner: Ich wusste, dass es im Juni 2017 in New York eine Wissenschaftskonferenz gibt, die sich mit Meeresspiegel-Veränderungen auf Fidschi befasst. Und es war bekannt, dass der Inselstaat den Vorsitz der 23. Weltklimakonferenz haben würde, die letzten November in Bonn stattfand. Fidschi rückte also in den Fokus des Interesses. Man hörte, dass der steigende Meeresspiegel dort schon viel Schaden angerichtet habe. Ich wollte mit eigenen Augen überprüfen, ob das stimmt.

Was machte Sie skeptisch?

Ich habe mein ganzes Leben lang zu Veränderungen des Meeresspiegels geforscht und dazu 59 Länder bereist. Kaum ein anderer Forscher hat soviel Erfahrung auf diesem Gebiet. Der Weltklimarat (IPCC) aber hat die Fakten zu diesem Thema immer schon falsch dargestellt. Er übertreibt die Risiken eines Pegelanstiegs gewaltig. Das IPCC stützt sich insbesondere auf fragwürdige Computermodelle statt auf Feldforschung ab. Ich aber will immer wissen, was Sache ist. Darum ging ich nach Fidschi.

Laut ProClim, der Schweizer Plattform für Klimaforschung, gibt es auf Fidschi aber Messreihen, die einen starken Anstieg des Meeresspiegels in den letzten Jahrzehnten zeigen. Konkret sei der Pegel seit 1990 jährlich um 5,4 Millimeter gestiegen, was doppelt soviel wie im weltweiten Schnitt sei.

Ja, ich kenne diese Messungen. Es handelt sich um zwei Aufzeichnungsreihen der Gezeitenhöhen, also von Wasserständen bei Ebbe und Flut. Wir haben diese Daten überprüft: Mit dem Ergebnis, dass sie von sehr schlechter Qualität sind. Die eine Reihe ist dadurch beeinflusst, dass in der Nähe der Messstation Hafenanlagen auf lockerem Sedimentboden gebaut wurden, was die Gezeitenhöhen verändert haben könnte. Bei der anderen Reihe wurde die Messstation sogar örtlich verschoben. Die Forscher, die sich auf solche Daten verlassen, sind Bürotäter. Sie sind nicht auf küstendynamische Prozesse und Meereshöhen-Veränderungen spezialisiert. Viele von ihnen haben von den realen Verhältnissen keine Ahnung.

Wie sind Sie vorgegangen, um bessere Daten zu bekommen?   

Wir sind einerseits den angeführten Beispielen nachgegangen, wo die Erhöhung des Meeresspiegels zu Küstenerosion geführt haben soll. Das Resultat war, dass die Erosion durch Eingriffe des Menschen verursacht worden ist, etwa durch neue Küstenbauten, die die Wasserströmungen veränderten, oder durch die verstärkte Ernte von Seegurken, was den Meeresuntergrund destabilisiert haben könnte. Um Veränderungen des Meeresspiegels der letzten 500 Jahre zu belegen, haben wir Sandablagerungen datiert, um zu sehen, wann sie entstanden sind. Zudem haben wir die Ausbreitung von Korallen in den letzten Jahrhunderten erforscht. Typischerweise wachsen Korallenriffe in die Höhe, wenn der Meeresspiegel steigt, und in die Breite, wenn dieser konstant bleibt. Sinkt der Pegel, sterben Korallen ab. Korallen lügen nicht, sie sind ein zuverlässiger Indikator – viel verlässlicher als Gezeitenmessungen.

Was war das Ergebnis?

Wir konnten nachweisen, dass der Meeresspiegel auf Fidschi ab 1550 bis etwa 1700 rund 70 Zentimeter höher lag als heute. Dann sank er ab und war im 18. Jahrhundert etwa 50 Zentimeter tiefer als heute. Anschliessend stieg er auf etwa das heutige Niveau. In den letzten 200 Jahren hat sich der Pegel nicht wesentlich verändert. Während der letzten 50 bis 70 Jahre war er sogar absolut stabil.

Waren Sie überrascht?

Nicht wirklich. Es war ja nicht das erste Mal, dass sich die Behauptungen des Weltklimarats als falsch herausstellten.

Fidschi ist aber nur eine einzige Inselgruppe. Möglicherweise ist die Situation an anderen Orten anders.

Es gibt ja auch Daten von vielen anderen Orten der Welt. Diese bestätigen mitnichten das Bild, das der Weltklimarat zeichnet. An gewissen Orten steigt der Meeresspiegel zwar tatsächlich an, an anderen Orten aber ist er stabil, und anderswo sinkt er sogar. Im Indischen Ozean und an der Atlantikküste Südamerikas etwa ist der Spiegel konstant. Auch auf südpazifischen Inseln wie Tuvalu und Kiribati bestätigen Messungen die ständigen Warnungen vor einem Untergang dieser Inselgruppen nicht. Sicher trägt das Meer da und dort die Küsten ab, aber anderswo wachsen Inseln auch. Das war schon immer so.

Warum warnen denn viele Klimaforscher vor versinkenden Inseln?

Weil sie eine politische Agenda haben. Sie sind von der Deutung voreingenommen, der Mensch bewirke den Klimawandel, und das sei eine Bedrohung. Der Weltklimarat wurde ja mit dem Zweck gegründet, den menschengemachten Klimawandel darzustellen und vor ihm zu warnen. Sein Ziel stand also von Anfang an fest. Und er hält daran fest wie an einem Dogma – egal, wie die Fakten sind. Als Spezialist für Entwicklungen des Meeresspiegels stellte ich in den letzten Jahren immer wieder fest, dass das Team des IPCC zu diesem Aspekt keinen einzigen Experten auf diesem Gebiet umfasst.

Gibt es denn gar kein Problem mit dem Anstieg des Meeresspiegels?

Nein.

Keine Gefahr, dass Inseln untergehen könnten?

Die Untergangsszenarien beziehen sich ja meist auf das Jahr 2100. Ich schätze, dass der Meeresspiegel bis dann im Schnitt um 5 Zentimeter steigen wird, mit einer Unsicherheit von 15 Zentimetern. Die Veränderung geht also von plus 20 Zentimeter bis minus 10 Zentimeter. Das ist wahrlich keine Bedrohung. Wer behauptet, es drohe ein Anstieg um einen Meter oder ähnlich, hat keine Ahnung von Physik.

Aber er strömt doch viel Schmelzwasser von Gletschern und Eisschilden ins Meer.

Viel weniger, als man meint. In der Antarktis schmilzt insgesamt kein Eis. Wenn in der Arktis Eis schmilzt, verändert das den Meeresspiegel nicht – denn schwimmendes Eis beeinflusst gemäss den Gesetzen der Physik beim Schmelzen den Pegel nicht. Im Wesentlichen trägt damit nur schmelzendes Eis auf Grönland zu einer Pegelerhöhung bei. Aber dieser Beitrag ist klein.

Meerwasser erwärmt sich und dehnt sich dabei aus, was den Spiegel erhöht.

Das stimmt, aber es geht hier ebenfalls nur um wenige Zentimeter, nicht um Dezimeter oder gar Meter. Grundsätzlich gibt es viel wichtigere Einflüsse, die die Höhe des Meeresspiegels beeinflussen, insbesondere die Sonneneinstrahlung. Es gibt auch bedeutende horizontale Wasserverschiebungen, von den einen Weltmeeren in andere. Wie die Daten auf Fidschi zeigen auch diejenigen von den Malediven, dass die Pegel im 17. Jahrhundert klar höher als heute lagen. Das war bezeichnenderweise die Zeit, als es auf der Nordhemisphäre kalt war, man spricht von der Kleinen Eiszeit. Damals war die Sonneneinstrahlung geringer als heute. Es war das grosse solare Minimum. Es scheint so zu sein, dass tiefe Sonneneinstrahlung mit hohen Pegelständen in den Tropen einhergeht – und umgekehrt. Die Meerespegel scheinen vor allem von der Oszillation der Solarzyklen abzuhängen und kaum von schmelzendem Eis.

Sie gehören zu den profiliertesten Kritikern des Weltklimarats. Was war der Auslöser, dass Sie auf Distanz zu den Warnungen vor einem menschengemachten Klimawandel gegangen sind?

1991 hielt ich an einer Konferenz zu Meeresspiegel-Änderungen in den USA ein wissenschaftliches Referat. Der dort anwesende Vertreter des Weltklimarats reagierte mit grosser Wut auf meine Standpunkte. Diese Reaktion überraschte mich. Denn in Wissenschaftskreisen gilt, dass man sich gegenseitig zuhört und über unterschiedliche Standpunkte debattiert. In der Folge fiel mir immer mehr auf, dass der Weltklimarat völlig falsche Informationen verbreitet und auch an offensichtlichen Fehlern festhält. Ich veröffentlichte dann einmal eine Arbeit über den Einfluss der Sonne auf den Meeresspiegel, hinter die sich 19 anerkannte Experten stellten. Doch der Weltklimarat attackierte die Arbeit mit hanebüchenen Behauptungen und bewirkte, dass die wissenschaftliche Zeitschrift, in der sie erschienen war, eingestellt wurde.

Man will Sie also stoppen?

Mich kann man nicht stoppen. Ich habe bis heute etwa 650 wissenschaftliche Arbeiten publiziert. Aber junge Kollegen, die kritisch denken, haben angesichts der Manipulationen keine Chance. Grundsätzlich ist es so, dass die meisten Herausgeber von Wissenschaftsmagazinen keine Arbeiten mehr akzeptieren, die den Behauptungen des Weltklimarats entgegenstehen – unabhängig von der Qualität dieser Arbeiten.

 Aber 97 % der Klimaforscher sind überzeugt, dass die Erderwärmung menschengemacht ist.

Das ist Unsinn. Diese Zahl beruht auf unseriösen Umfragen. In Wahrheit lehnt die Mehrheit der Forscher die Behauptungen des Weltklimarats ab, je nach Fachgebiet sind es zwischen 50 und 80 Prozent. Nur die Meteorologen stimmen fast zu hundert Prozent mit dem IPCC überein. Aber diese Leute sind finanziell vom Weltklimarat abhängig.

Ist es aber nicht grundsätzlich sinnvoll, CO2 zu reduzieren?

Warum denn? Es ist offensichtlich, dass CO2 nicht der wesentliche Treiber der Temperaturen ist. Bemerkenswert ist, dass der Weltklimarat selber die angekündigte Erwärmung in den vergangenen Jahren mehrmals reduziert hat. Wenn aber nur mit 1,5 Grad höheren Temperaturen zu rechnen ist, ist das nun wirklich keine Bedeutung.

Warum hört man denn so viele Warnungen vor dem Klimawandel?

Einige Leute haben sich mit ihren Behauptungen stark exponiert und können nun offensichtlich nicht mehr zurück. Zudem fliesst öffentliches Forschungsgeld fast ausschliesslich zu den Warnern vor dem Klimawandel. Wir haben es hier mit einer quasi-religiösen Bewegung zu tun, die behauptet, die Umwelt schützen zu wollen. Sie stellt mittlerweile die Bekämpfung der Erderwärmung vor die Bekämpfung der Armut.

Was wären die richtigen Prioritäten?

Wichtig wäre der Schutz der Menschen vor Naturkatastrophen wie Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis. Zudem sterben jeden Tag 25.000 Menschen, weil sie keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Die Versorgung mit Nahrungsmitteln ist oft ebenso katastrophal. Dennoch wird etwa Nigeria davon abgehalten, Kohle zu nutzen und damit zu wirtschaftlicher Entwicklung und Wohlstand zu kommen, die Hunger und Armut verringern würden. Dabei gibt es heute effiziente Technologien, um Luftschadstoffe bei der Kohlenutzung herauszufiltern. Effektiv schadet der Kampf gegen den Klimawandel den Menschen sehr.

Was wird weiter geschehen?

Voraussichtlich nimmt die Sonneneinstrahlung in den nächsten Jahrzehnten ab, und es kommt zu einer Abkühlung. Spätestens dann wird wohl klar, wie falsch die Warnungen vor der Erderwärmung sind.

 

Quelle: 
https://bazonline.ch/wissen/natur/diese-forscher-haben-eine-politische-agenda/story/29438610  
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Das Interview von Alex Reichmuth - «Diese Forscher haben eine politische Agenda» - Der Ozeanograph Nils-Axel Mörner stellt sich gegen den Weltklimarat und die Warnungen vor versinkenden Inseln

 

Siehe hierzu auch

http://www.politonline.ch/?content=news&newsid=1492   25. 4. 10 
Nekrophilie nein danke: Neuer Klimaschwindelvorstoß von Soros, Cini Stiftung und EU

http://www.politonline.ch/?content=news&newsid=1472   28. 3. 10  
Der »Moloch« Klimawandel

 

[1]  http://infowars.wordpress.com/
resp.
http://info.kopp-verlag.de/news/totalschaden-beim-ipcc-al-gore-dr-jones-und-das-maerchen-vom-boesen-co2.html
    1. 3. 10 Totalschaden beim IPCC - Al Gore, Dr. Jones und das Märchen vom bösen CO2 - Von Niki Vogt

[2]  http://bazonline.ch/schweiz/standard/Lasst-uns-ehrgeizig-sein/story/27305111    3. 9. 2009  

[3]  http://www.bueso.de/news/auch-meeresspiegel-steigt-nicht-fuhrender-forscher-zieht-studie-zuruck   23. 2. 10 

[4]  http://www.mmnews.de/vermischtes/49075-spon-klima-alarm-mit-fake-bild 13. 2. 18  Rette sich wer kann. Die tägliche Klima-CO2-Untergangsstory gibt uns der SPIEGEL online