Zum Thema offshore-centres, Steuerbegünstigung und Steuerhinterziehung
Werner Rügemer: Das Finanzparadies - Im Bankenviertel »City of London« herrschen optimale Bedingungen für das mehrungssüchtige Kapital. Deregulierung des Finanzmarktes und Erarbeiten von profitfördernden globalen Standards für Geschäfts- und Steuerpraktiken garantieren Maximalprofite. Was gemeinhin als London bezeichnet wird, besteht verwaltungsmäßig aus zwei ungleichen Teilen: »Greater London« umfaßt 610 Quadratmeilen (zirka 1586 km2) während die »City of London« im Herzen der britischen Metropole gerade einmal eine einzige Quadratmeile, also 2,6 km2 umfaßt. Doch hier agiert die größte Finanzoase der Welt. mehr...
 
Anglo-amerikanische Ölmultis sichern sich den Zugriff auf das irakische Öl - Von F. William Engdahl
Nach fünfjähriger Besatzung und Terrorisierung des Iraks durch US-Streitkräfte tritt die eigentliche Agenda des Kriegs nun endlich klar zu Tage: Die »New York Times« berichtete, daß vier internationale Ölmultis kurz vor dem Abschluß von Verhandlungen über eine Rückkehr in den Irak stehen, 36 Jahre nachdem der Irak die landeseigene Ölproduktion verstaatlicht hatte. Es ist nicht überraschend, daß die anglo-amerikanischen Ölgiganten hierbei eine beherrschende Stellung einnehmen. Selbst der französischen Ölfirma Total wurde ein kleiner Teil des Kuchens zugestanden: nun da das Land einen USA-freundlicheren Kurs eingeschlagen hat. mehr...
 
Tremonti: Rohstoffspekulationen sind die »Pest des 21. Jahrhunderts«
Italiens Wirtschaftsminister Giulio Tremonti, erklärter Befürworter einer neuen Bretton-Woods-Konferenz, hielt am 22. 6. vor dem italienischen Gewerkschaftsverband CISL eine Rede, in der er die Gewerkschaften dazu aufrief, ihm im Kampf gegen die wahre Ursache der Preissteigerungen bei Öl und Nahrungsmitteln, die »internationale Spekulation«, beizustehen [1]. Wie die Zeitung Il Messaggero berichtete, bezeichnete Tremonti den Plan seiner eigenen Regierung, der von einer erwarteten Inflation von 1,7 Prozent ausgeht, als »surrealistisch«. mehr...
 
Ziele und Strategien im Räderwerk der Welt-Politik - Von Dr. Luzio Gerig
In der heutigen Zeit erkennt man immer deutlicher die widersprüchliche, d.h. je nach Interessengruppen angepasste Politik. Daraus ergibt sich eine zickzack- und pendelartige Welt-Politik mit ihren unterschiedlichsten Zielen, oft jenseits von Sinn oder Vernunft! Heute ist es für uns alle sehr schwierig geworden, die vielfältigen Meinungen, Berichte, Informationen oder Geschehnisse, die auf uns einwirken, richtig einschätzen zu können. Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir auch Einblick in die wahren Hintergründe erhalten, um all die Meldungen »richtig« beurteilen und einordnen zu können. mehr...
 
Abschiedsvorstellung eines Botschafters »Berliner Konsens« Von Ulrich Schlüer
Mitglieder des EWR - gezielt war die Bemerkung auf Liechtenstein - könnten in Steuer- und Finanzangelegenheiten bestenfalls noch beschränkte Souveränität für sich beanspruchen. Dies sagte kürzlich der demnächst altershalber aus seiner Funktion scheidende Botschafter der Bundesrepublik Deutschland an einer Veranstaltung in Zürich. Eine vom Europa-Institut in Zürich am 4. Juni 2008 veranstaltete Podiumsdiskussion befasste sich mit der «Steueraffäre Fürstentum Liechtenstein - Deutschland» [1]. mehr...
 
Transatlantische Muskelspiele
 
Die Zocker setzen auf den Staat - Die Finanzkrise erfasst die Realökonomie und den neoliberalen Marktschreiern gehen die Ideen aus - Von Frédéric Lordon
 
EU-Reformvertrag: Was zahlreiche Regierende und EU-Befürworter nicht wahrhaben wollen
 
Gerard Menuhin - Die Gefahr einer Diktatur - Ein Schweizer Eigentor
 
Nein, ich kann nicht! Von Uri Avnery
 
Kontrollierte Plünderung - Die Ökonomie des Irak-Krieges Von Joachim Guilliard
 
Irak: Kriegsziel erreicht
 
Obama verspricht AIPAC einen Krieg gegen den Iran - Von F. William Engdahl
 
Wie frei ist die Schweiz noch? Von Johanna Haidvogl-Werder
 
Drohungen
 
Nochmals: Die Bilderberger - Von Doris Auerbach
 
Kosovo - Kosten ohne Ende
 
Offenes Schreiben an Bundesrätin Calmy-Rey
 
Afghanistan - Wenig Friedvolles in Sicht
 
Eine fremde Kultur
 
Was die deutschen Medien nicht hören wollen: 14 »elder statesmen« fordern eine Weltfinanzkonferenz
 
60 Jahre Israel - Von Ran HaCohen
 
Selenz-Kommentar
 
Die US-Wahlen und mögliche Folgen
 
Junge SVP Luzern - Der Fall Widmer-Schlumpf
 
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