Unerträglich einseitige Parteinahme: Schon die Überschrift verrät die wirklichen Motive des Kommentators. - Dr. Izzeddin Musa, Wachtberg
Der nachstehende Leserbrief zum Thema der Zerstörung der Synagogen durch die Palästinenser im Gazastreifen nach dessen fast vierzigjähriger Besatzung durch Israel ging als Replik auf einen diesbezüglichen Artikel in der deutschen Tageszeitung Die Welt an deren Redaktion. Als kurze Orientierung für unsere Leser: Die palästinensische Regierung hatte bis zuletzt von Israel gefordert, die Synagogen selbst abzureissen oder abzutragen. Unter dem Druck von Rabbinern und nationalistischen Kreisen beschloss das israelische Kabinett jedoch, die Gebäude stehen zu lassen und damit ihre religiöse Bedeutung zu respektieren. Die Zerstörungswut der Palästinenser löste in Israel heftige Reaktionen aus. mehr...
 
EINIGE MÄRCHEN ZUR PERSONENFREIZÜGIGKEIT - von Dr. iur. Marianne Wüthrich, Zürich
Vor der Abstimmung über die Erweiterung der Personenfreizügigkeit hat die Pro-Kampagne ein Ausmass angenommen, die die Propagandafeldzüge vor früheren Abstimmungen weit übertrifft. Zur millionenteuren Behördenpropaganda des Bundesrates und seiner Heerscharen von Integrationsberatern haben sich diesmal in kaum nachvollziehbarer Eintracht die Spitzen der Wirtschaftsverbände und der Gewerkschaften dazugesellt. Wer sich erlaubt, eine andere Meinung zu vertreten, wie dies eigentlich in der direkten Demokratie Schweiz möglich sein sollte, wird als «menschenverachtend» mundtot gemacht oder, wie der Jurist des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, Romolo Molo, hinausgeschmissen. Weil sich die Befürworter gegenüber den zahlungsschwachen kleinen Parteien und Bürgergruppen am längeren Hebelarm wähnen, erlauben sie es sich, immer absurdere Märchen zu erzählen: mehr...
 
Die Schuldenfalle - von Werner Müller
Wieso kann kein Land Staatsschulden abbauen? Wieso werden immer weitere Schulden aufgetürmt? Wieso war der erste Kredit vom IWF beim Friedensvertrag in Bosnien für Wiederaufrüstung bestimmt? Wieso muss die EU den Aufbau in Ex-Jugoslawien finanzieren? Gäbe es nicht genügend Geld auf der Welt, das dafür herangezogen werden könnte? Es ist offensichtlich, dass die Geschäftsbanken auf staatliche Garantien pochen. Staaten gehen selten Pleite, solange das Volkseinkommen die Verzinsung garantiert. Wir müssen bedenken, dass wir über die Verschuldung des Staates oft fragwürdige Kreditverträge am Leben erhalten. mehr...
 
NEIN ZUR OST-ZUWANDERUNG
Noch ist nichts entschieden. Es muss bis zuletzt um jede Stimme gekämpft werden. Ganz selten steht die Schweiz vor einer derart schicksalshaften Entscheidung, welche die Schweizer Einwanderungspolitik über Jahrzehnte prägen wird. Die Befürworter versuchen mit ihrer millionenschweren und unfairen Kampagne tatsachenwidrige Behauptungen zu verbreiten. Darauf ist zu reagieren. Das steht tatsächlich im Abkommen: Personenfreizügigkeit heisst ungebremste Zuwanderung. Jeder EU-Osteuropäer ? ob aus Polen, Tschechien, der Slowakei, Malta, Ungarn, Estland, Lettland, Zypern, Litauen oder Slowenien ? erhält einen Rechtsanspruch, in die Schweiz einzuwandern, hier Arbeit zu suchen und unsere Sozialwerke in Anspruch zu nehmen. Und bald erhalten auch 68 Millionen Türken diesen Rechtsanspruch. Denn die EU hat beschlossen, am 3. Oktober Beitrittsverhandlungen mit der Türkei aufzunehmen. Schon 2008 sollen Bulgarien und Rumänien beitreten. Ebenfalls noch vor der Türkei soll Ex-Jugoslawien in die EU integriert werden. mehr...
 
Wenn Kampagnen-Mischler durchzudrehen beginnen
Weil die «Schweizerzeit» Einzelheiten zur Millionen-Kampagne der Economiesuisse pro Ost-Personenfreizügigkeit offen legen konnte, behauptet Economiesuisse-Kampagnenleiter Urs Rellstab jetzt unverfroren, die «Schweizerzeit» verbreite Lügen. Dazu der nachfolgende «Schweizerzeit»-Kommentar: mehr...
 
Verlierer der Personenfreizügigkeit Das Gewerbe, die Arbeitnehmer und die Bauern sind die grossen Verlierer bei Annahme der Personenfreizügigkeit.
 
Lohn-Dumping und die Folgen - von Maria Koch
 
Die "Neue Weltordnung" ist eine Diktatur - von Werner Müller
 
Doris Auerbach - DER FILZ HINTER DEN ANSCHLÄGEN
 
Couchepins Startschuss zum Denken - von Werner Müller
 
Gewalt und Öl - von Andreas Boueke
 
Offener Brief von Dr. Izzeddin Musa an die Bundesregierung und Parlamentarier
 
Eine Vertrauensfrage?
 
Noch sagen zu viele Ja!
 
Der Urlaub ist vorbei
 
Die Bilateralen und unser schwächlicher Bundesrat
 
Willkommen in Bananien
 
Gewalt und Öl - Von Andreas Boueke.
 
Offener Brief an den Bundespräsidenten Deutschlands Horst Köhler
 
Warum äussert sich Herr Blocher auf zwiespältige Weise?
 
"JUGEND GEGEN OST-ZUWANDERUNG"
 
Wir haben uns schnell mit den Bomben und den Toten im Irak abgefunden - von Robert Fisk
 
USA erpressen UN-Vollversammlung - von Roland Heine
 
"Friedenseinsätze"
 
Vacation is Over... an open letter from Michael Moore to George W. Bush - von Michael Moore
 
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