Afghanistan: Die Politik der deutschen Regierung ist nicht besser als die der US-Regierung, nur noch viel verlogener - Von Karl Müller, Deutschland
Die Welt der uns täglich vorgesetzten »schönen« Tagespressebilder spiegelt der in Zeit-Fragen Nr. 22 vom 4.6.2007 erschienene Artikel wider, den wir hier leicht gekürzt veröffentlichen: mehr...
 
Moscheenbau
politonline d.a. Was den Moscheenbau betrifft, so seien am besten die Worte des Innenministers der BRD, Wolfgang Schäuble, vorangestellt: Der Bau von Moscheen ist seiner Ansicht nach keine Bedrohung, sondern eine »Bereicherung«. Die Politik sollte »immer dafür werben, dass wir Kirchen, Synagogen und Moscheen nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung empfinden«, so Schäuble. Es ist nirgendwo festgehalten, dass er diese Auffassung je seinem türkischen Kollegen näher gebracht hätte, geschweige denn, dass etwas darauf hindeutete, dass er sich mit den für Christen in der Türkei und in einigen anderen islamischen Ländern herrschenden desolaten Verhältnissen vertraut gemacht hätte. Aber wir sind es ja gewohnt, dass unsere Volksvertreter einen Hang dazu haben, uns in Sachen Toleranz und Bereitwilligkeit zu überfordern, selbstverständlich ohne Gegenleistungen zu verlangen. Bei über drei Millionen Muslimen in Deutschland, so Schäuble ferner, sei der Islam ein »Teil des deutschen Landes« geworden. Das merkt die Bevölkerung inzwischen ganz gewaltig. Würde diese Bereicherung der Wirklichkeit standhalten, so wäre man noch geneigt, seine Sicht der Dinge in Betracht zu ziehen. Bei einer genauen Sondierung der Lage ist jedoch schon lange nicht mehr zu verkennen, dass der Islam in Tat und Wahrheit massive Probleme für die Bevölkerung geschaffen hat, die vor allem der Autor Udo Ulfkotte eindringlich festgehalten hat. mehr...
 
Warburg Bank: Eine Preisverleihung an Condoleezza Rice - Von Doris Auerbach
Soeben ist Condoleezza Rice mit dem Eric-M.-Warburg-Preis ausgezeichnet worden. Die Berichterstattung über den Anlass hält sich selbstverständlich fernab des von der anglo-amerikanischen Ölmacht im Irak und in Afghanistan angerichteten und unvermindert anhaltenden Infernos in rosaroten Tönen, wie sich das für die "Elite" so gehört und könnte einer wahren Menschenfreundin gebühren. »So schwer ist es gar nicht, der wichtigsten Frau der Vereinigten Staaten eine Freude zu machen: Da wären beispielsweise Robert Schumanns Fantasiestücke op. 12 Grillen und Aufschwung, gespielt von der 15jährigen Jugend musiziert-Preisträgerin Danae Dörken. Sehr andächtig lauschte die US-Außenministerin Condoleeza Rice deren Vortrag, schloß sogar die Augen, um keinen Ton zu missen. [Es war doch hoffentlich nicht etwa Müdigkeit?.] Rice spielt selbst Klavier, einige sagen, sogar in Konzertqualität. Schumann gehört zu ihren Lieblingskomponisten. Und dieser Schumann wurde auch noch in außergewöhnlichem Ambiente dargeboten - den Neuen Kammern im Park von Schloß Sanssouci in Potsdam.« Von der anderen Wirklichkeit, an der diese wichtigste Frau beteiligt ist, wird noch die Rede sein. Den Warburg-Preis erhielt Rice für ihre - mir bislang nicht bekannten - Verdienste um die deutsche Einheit und das deutsch-amerikanische Verhältnis. Jedenfalls vermerkt der Bericht der Tageszeitung Berlin, dass es Rice war, die, wie ihr Laudator, Altkanzler Helmut Kohl, enthüllte, als »Sowjetexpertin des Weißen Hauses» (so Rice über Rice) und eine der wichtigsten Beraterinnen von US-Präsident George Herbert Walker Bush in dieser Funktion »mit entscheidend für die deutsche Wiedervereinigung» war. Vielleicht hat sich Kohl des Begriffs "enthüllen" deswegen bedient, weil Berichte hierüber schlechterdings nicht zu entdecken sind. Bekannt ist, dass der Mentor der Aussenministerin an der Universität Denver Joseph Korbel war, der Vater Madeleine Albrights, der tscheschichstämmige Kenner des Ostblocks, und dass das Thema ihrer Dissertation der sowjetische Einfluss auf die tschechoslowakische Armee war. Das letzte Mal, so erfahren wir ferner, wurde der Warburg-Preis im Jahr 2002 an eben diesen Präsidenten, George Bush sen., verliehen. Etwa dafür, dass Saddam Hussein ein alter Bekannter von ihm war und in den Kreisen der amerikanischen und britischen Rüstungsindustrie, die Saddam in den 80er Jahren für seinen Krieg gegen die iranischen Mullahs ausgestattet hatten, gern gesehen war? mehr...
 
Kniefall der Landesregierung!
Die Mehrheit des Bundesrates hat an seiner Sitzung vom 30. Mai 2007 entschieden, die Taschenmunition den Angehörigen der Schweizer Armee nicht mehr anzuvertrauen. Nur noch so genannte Bereitschaftsformationen sollen die persönliche Schutzmunition für die Heimfassung erhalten. mehr...
 
"Friedens"-Soldaten oder de facto Kombattanten? Zurück zur Neutralität!
Die USA und im Schlepptau die NATO-Truppen führen am Hindukusch einen Bombenkrieg, worunter die Zivilbevölkerung am meisten zu leiden hat. »Enduring Freedom« (Wiederaufbau) nennt sich das. In Tat und Wahrheit sind in den letzten Wochen über 300 Luftangriffe durch die Interventionskräfte geflogen worden. Die Gewalt in Afghanistan eskaliert immer mehr und damit wächst auch der Hass in der Bevölkerung gegenüber ausländischen Truppen. Derzeit sind zwei der vorgesehenen vier Schweizer als Nachrichtenoffiziere für die NATO im Einsatz. Nun will das VBS die Zahl der Soldaten in "Friedens"-Operationen auf 20 bis 30 Personen erhöhen. mehr...
 
Unterstützer des Terrors
 
Folterpartner von German Foreign Policy
 
Zum Thema Heiligendamm, G-8-Gipfel, Stasi und Überwachung: Die Sorgen des Herrn Schäuble - Von Prof. Hans-Joachim Selenz
 
Schäuble, Einwanderung, Kriegshetze und anderes
 
Afghanistan: Der Krieg und die Medien - Von Prof. Dr. Jörg Becker
 
Offenes Schreiben an Dr. Günther Nonnenmacher von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
 
Das Echo der Tornados
 
Zum Verbandsbeschwerderecht
 
Notizen zu Präsident Sarkozy
 
Zum Gedenken an Al-Nakba
 
Bundesfeier 2007 auf dem Rütli
 
Der permanente Ausnahmezustand - von Philip S. Golub
 
Die Brutalität steigert sich
 
Zum Thema Einwanderung - Von Doris Auerbach
 
Die WestLandesbank - kriminelle Energie
 
Bestimmt unbestimmt - Anti-Rassismus-Beschluß der EU: Dehnbare Begriffe machen ihn gefährlich - von Karl Albrecht Schachtschneider
 
Die EU - Das Superkonto
 
Schreiben an Professor Thomas Bernauer ETH Zürich
 
Zwei weitere Männer
 
Offenes Schreiben an Professor Georg Kreis, Präsident der Eidg. Kommission gegen Rassismus (EKR)
 
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