Nichts Ungewöhnliches; Korruption: auch in Afghanistan
Einer Mitteilung der BBC vom 12. 10. 06 zufolge hat der Sprecher des afghanischen Oberhauses, Sibghatullah Mojaddedi, erklärt, dass er zurücktreten werde, wenn die korrupten Beamten nicht entlassen würden. Er wünscht eine Untersuchung, die aufdeckt, warum der Sicherheitschef des Flughafens von Kabul, General Aminullah Amarkhel, am Abend des 11. Oktobers vom Amt suspendiert wurde, nachdem er Beamte angeklagt hatte, heimlich mit Drogenschmugglern gemeinsame Sache zu machen. Amarkhel seinerseits betrachtet diesen Schritt als Teil eines gegen ihn gerichteten Komplotts. Laut Mojaddedi stellt die Regierung "schwache" Leute ein; er gibt der Regierung zwei Monate Zeit, den Erfordernissen entsprechend zu handeln, andernfalls wird er seinen Posten verlassen. Mojaddedis Angriff auf die Regierung erfolgte anlässlich einer Pressekonferenz in Kabul, bei der er den Journalisten mitteilte, dass Präsident Karzai ihm kein Gehör schenke. Gleichzeitig kritisierte er die Regierung auf Grund der Amtsenthebung von General Amarkhel. Mojaddedi gilt als hoher, von der afghanischen Bevölkerung und auch von Hamid Karzai respektierter Geistlicher. Es ist damit zu rechnen, dass die Äusserungen Mojaddedis ein Echo in der Bevölkerung auslösen werden, da in der Öffentlichkeit allgemein behauptet wird, dass der Drogenschmuggel ungestraft bliebe. Der Mohnanbau in Afghanistan macht weltweit 90% aus. mehr...
 
Offenes Schreiben an die REDAKTION DER BASLER ZEITUNG vom 3. 10. 06
Sehr geehrte Damen und Herren, wenn auch etwas verspätet, so möchte ich Ihnen dennoch von meinem an NR Ueli Leuenberger gerichteten Brief, den Sie untenstehend vorfinden, Kenntnis geben. Aus der Information der BaZ vom 25. 9. geht leider nicht hervor, wer für die Wortwahl, dass Herr Leuenberger BR Blocher "gleich zu 5 Punkten zur Rede stellte" verantwortlich ist, aber sie zeugt in meinen Augen von einer nicht geringen, darüber hinaus in keiner Weise angebrachten Arroganz. Was bei sämtlichen Befürwortern der Ablehnung der Gesetzesvorlage auffällt, ist ihre offenbar totale Unkenntnis der eigentlichen Lage in Afrika. Dieses Land quillt vor Reichtum über, aber nichts davon erreicht je die Bevölkerung. Das ist der Punkt, der mit einer unglaublichen Blauäugigkeit jeweils unter den Tisch gekehrt wird. mehr...
 
Blick auf Afghanistan und den dortigen Drogenhandel - Von Doris Auerbach
Die hier abgebildete Aufnahme stammt von der jüngsten NATO-Konferenz im slowenischen Badeort Portoroz Ende September. Wie man sich angesichts der Blutbäder im Irak, in Afghanistan, das Thema der Tagung war, und soeben wieder im Libanon, angesichts zerfetzter, verbrannter und gefolterter Toter, irakischer Missgeburten, deren Grauen dasjenige der vietnamesischen in einem noch nie dagewesenen Ausmass übersteigt, derart lachend zur Schau stellen kann, zeugt für meine Begriffe von einer unsagbaren Primitivität, die keinen Gedanken an Mitleid aufkommen lässt. Ganz offensichtlich fühlen sich die Verteidigungsminister sehr sicher. Der Grund hierfür dürfte darin liegen, dass sie von höchster Stelle protektoniert sind, und das wäre, wie aus einem Gespräch mit der wahrscheinlich renommiertesten Völkerrechtlerin Serbiens, Smilja Avramov, hervorgeht, die Trilaterale Kommission. Laut Avramov entscheidet diese alles. Sie sieht sie »als Weltregierung im Wartestand, mit dem einen Ziel: die Global Governance, die Weltherrschaft ohne Regierungen. mehr...
 
KSK im Folterknast? Von Jana Frielinghaus
Nach langem unbehelligten Wirken und Wüten im Verborgenen sind sie wieder einmal im Gespräch: Die harten Jungs der Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK), die in Afghanistan ihrem Handwerk nachgehen. Schuld daran ist Murat Kurnaz. Der Bremer türkischer Herkunft war mehr als vier Jahre lang in berüchtigten US-Gefangenenlagern am Hindukusch und in Guantánamo festgehalten worden, weil man ihn verdächtigte, ein Taliban-Kämpfer zu sein, was er stets zurückgewiesen hatte. Erst im August wurde er freigelassen. mehr...
 
Wir feuerten mehr als eine Million Streubomben im Libanon ab - von Meron Rapaport in der israelischen Tageszeitung Haaretz vom 12. 9. 06
"Was wir taten, war wahnsinnig und monströs; wir deckten ganze Städte und Dörfer mit Streubomben zu," sagte der Verantwortliche einer IDF-Raketenwerfer-Einheit im Libanon hinsichtlich der Anwendung von Streubomben und Phosphorgranaten während des Krieges. Indem er den Bataillonskommandeur zitierte, stellte der Verantwortliche der betreffenden Einheit fest, dass die IDF rund 1800 Streubomben (cluster bombs) abgeschossen hat, die mehr als 1,2 Millionen cluster bomblets enthielten. Zusätzlich bestätigten IDF-Soldaten der Artillerie, dass die Armee während des Krieges Phosphor-Granaten angewandet habe, die weithin vom Völkerrecht verboten sind. Nach ihren Behauptungen wurde der größte Teil der Explosivmunition in den letzten 10 Tagen des Krieges verschossen. mehr...
 
Offener Brief an den Hauptvorstand der Gewerkschaft Erziehung und WissenschaftGewerkschaftsbundes VerDi sowie an die Vorstände von 26 führenden deutschen Wissenschaftsorganisationen vom 18. 6. 06
 
Interview zur KOSA-Initiative mit Nationalrat Markus Hutter (FDP / ZH)
 
Siemens SB - Instinkte (Siehe auch Selenz` Kommentare "Börsen-Blasen" 9. 6. 2005 und "Inter-Continental" 24.11. 2005)
 
Strahlende Heuchler - Die Diskussion um die Uranmunition ist heuchlerisch und zielt auf eine Effektivierung der Kriegführung. Von Jürgen Elsässer
 
Attentat auf Rafic Hariri: Ziehen diejenigen, die den Abzug betätigt haben, jetzt die Fäden? - von Silvia Cattori
 
Pilatus PC-9-Flugzeug für den Bürgerkrieg im Tschad
 
Unsere Gutmenschen - Protokoll einer geheimen Sitzung - von Patrick Freudiger, Stadtrat Langenthal
 
Digital und kolonial
 
Wie man sich Schritt um Schritt die Macht aneignet - Waffen klar
 
Angola
 
Der Tschad
 
Nigeria
 
Somalia
 
Ursachen des Asylantenstroms - Von Doris Auerbach
 
Israels schleichende Annexion des Jordantals
 
Geschäften im Asyl-Container Von Alex Baur
 
Keinen Cent für die Feinde Israels
 
"Kohäsionsmilliarde" für den weltweiten Frieden.
 
Ein Brief aus dem Persischen
 
Die drei Herren Bush, Blair und Olmert
 
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 
61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 
91 92 93