Zu den Anschlägen in Amman
d.a. Die diesbezüglichen Informationen sind, wie dies bei solchen Vorfällen häufig der Fall ist, widersprüchlich. So berichtete die BBC am 18.11.05, dass eine Meldung, von der behauptet wurde, dass sie von dem irakischen Anführer von Al Kaida, Abu Mussab al-Sarkawi [Abu Musab al-Zarqawi] stamme, darlege, dass die Bomben nicht dazu beabsichtigt gewesen seien, eine muslimische Hochzeitsfeier zu treffen, sondern eine Gruppe von Agenten des amerikanischen und israelischen Geheimdiensts. Die Jordanier wurden vor weiteren Anschlägen gewarnt, so dass sie es vermeiden sollten, sich in der Nähe von grossen Hotels, militärischen Einrichtungen, welche die US-Soldaten benutzten, sowie von den Botschaftsgebäuden derjenigen Länder, die sich am Irakkrieg beteiligten, aufzuhalten. Gleichzeitig wurde Jordaniens König Abdullah mit dem Tod bedroht. Für die Anschläge auf die Hotels Days Inn, Radisson SAS und Grand Hyatt hatte Al Kaida schon zuvor die Verantwortung übernommen. Zu den Selbstmordattentätern gehört eine angeblich vierte Attentäterin, der es nicht gelungen war, sich in die Luft zu sprengen, Sajida Mubarak Atrous al-Rishawi, die am Fernsehen auftrat und ein anscheinendes Geständnis ablegte, in dem sie sich zur Beteiligung an den Anschlägen bekannte. mehr...
 
Nicht nur die Bauern trifft es - von Prof. Dr. Ruedi Müller-Wenk vom Institut für Wirtschaft und Ökologie der Universität St. Gallen, am 9. 11. 2005 in der Wiler Zeitung erschienen
Der derzeitige Bundesrat möchte die schweizerische Landwirtschaft auf dem Verhandlungstisch der WTO preisgeben, um den Interessen mächtigerer Wirtschaftszweige zu dienen. Scheinbar geht es «nur» um 60 000 Bauern. Aber der Schein trügt, denn die Landwirtschaft ist entgegen der Meinung der Ökonomen nicht irgendein Wirtschaftszweig wie die Textilindustrie oder die Schuhindustrie: Landwirtschaft findet nicht in Fabrikhallen statt, sondern im Freien und prägt damit das Gesicht unserer Landschaft. Wenn weitere zwanzigtausend oder noch mehr Bauern zum Aufgeben gezwungen werden sollen, lässt sich die bisher noch weitgehend flächendeckende Bewirtschaftung nicht mehr aufrechterhalten. Anstelle von offenem Land wird sich dann die unserem Klima entsprechende natürliche Vegetation einstellen, nämlich Laubwald im Mittelland und Jura, sowie Nadelwald in Voralpen und Alpen bis hinauf zur alpinen Waldgrenze. Wie der kürzlich vom Bund publizierte Waldbericht nachweist, hat dieser Verwaldungsprozess schon eingesetzt. mehr...
 
Doris Auerbach - Offener Brief an Bundesrätin Micheline Calmy-Rey vom 24. 11. 2005
Sehr geehrte Frau Bundesrätin, einer Meldung der Basler Zeitung vom 11. 11. zufolge sagten Sie an der Osteuropa-Konferenz in Lugano, dass die Schweiz der Ukraine den Weg in die EU ebnen will. Erstaunlich. Haben Sie die Bürger der EU bereits konsultiert, ob sie das überhaupt wollen oder sollte man hier annehmen, dass diese, wie sich das in der Politik langsam zu einem Fakt konstituiert, als eine quantité négligeable betrachtet werden, deren Auffassungen und Lebensbedingungen es nicht wert sind, vor derartigen politischen Bestrebungen in Betracht gezogen zu werden? Die Entscheidung über eine Aufnahme der Ukraine liegt darüber hinaus ausschliesslich in der Kompetenz der EU-Kommission, die am 26. 1. dieses Jahres verlauten liess, dass sie zwar bereit sei, engere Verbindungen zur Ukraine zu knüpfen, jedoch, wie es Kommissionspräsident Barroso ausdrückte, nicht die Absicht habe, der Ukraine die Aussicht auf einen EU-Beitritt zu eröffnen. mehr...
 
Kommentare der Woche
Bundesrat Joseph Deiss ist offenbar immer für Überraschungen gut. Jetzt freut er sich über den Einzug von Aldi in der Schweiz. Anfang November liess er sich wie folgt vernehmen: Der Discounter bringe Schwung in den Detailhandel. Bravo, Wettbewerb sei gesund. Die Margen dürften künftig sinken. Aldi werde zeigen, wie weit die Grossverteiler Migros und Coop die Preise drücken können. mehr...
 
Peter John Meiklem - Totgeschwiegene Wahrheiten
Vier Jahre nach den Angriffen vom 11. September beginnt die "offizielle" Version der Ereignisse zu bröckeln. Eine wachsende Zahl von Menschen, unter ihnen anerkannte Denker und Politiker, fordern eine unabhängige öffentliche Untersuchung dessen, was tatsächlich geschah. 1 Peter John Meiklem berichtet: ?Die unwahrscheinlichste aller denkbaren Verschwörungstheorien zum 11. September ist die amtliche, laut der Osama bin Laden und 19 fanatische muslimische Entführer die amerikanische Regierung völlig überrumpelten und damit durchkamen.? mehr...
 
Woran Bildungspolitik wirklich krankt - von Patrick Freudiger, Stadtrat Langenthal
 
Neuenkirch, 10. November 2005 - Eigene Grabfelder für Moslems
 
Deutschland sagt wo es langgeht... - erschienen in "German Foreign Policy"
 
Existiert die Schweiz seit 150-, 200-, 1000 Jahren oder bald nicht mehr? Teil 3 (Schluss) - von Werner Müller
 
Klaus Pedersen - Freie Saat statt toter Ernte
 
Dr. Alexandra Nogawa - Warum braucht es ein Moratorium für eine gentechfreie Landwirtschaft
 
VOGELGRIPPE - Rumsfeld erklärt sich in Vogelgrippe-Fragen für befangen
 
Wann erfolgte je der Anbau von Getreide und anderen Pflanzen, ohne dass man gleichzeitig den Ertrag neuen Saatguts beabsichtigte?
 
Deutsche bauen für Briten im Irak
 
Zum UNO-Bericht über eine Verstrickung Syriens in den Anschlag auf den früheren libanesischen Ministerpräsidenten Rafik Hariri
 
Agrarsektor
 
Überwachung
 
Türkei
 
Kohäsisonsbeitrag
 
Die Saat der Zerstörung Geopolitik mit genetisch veränderten Nahrungsmitteln - von F. William Engdahl
 
Innere Sicherheit ist Aufgabe der Kantone - Von Nationalrat Ulrich Schlüer, Flaach ZH
 
Roman Tschupp - Die drei Institutionen hinter der EU
 
Der Krieg im Irak - ausgedacht in Israel - von Stephen J. Sniegoski*
 
Rumsfeld profitiert vom Vogelgrippeschwindel
 
Doris Auerbach - Wird der Irak geteilt?
 
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