Das "System Volkswagen" - Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Selenz
Heute erfahren wir, SPD-Oppositionsführer Gabriel fordere von Regierungschef Wulff Zurückhaltung. "Gabriel: Angriffe auf VW stoppen." Der SPD-Fraktionschef habe Wulff aufgefordert, Angriffe auf VW und die Mitbestimmung zu unterlassen. mehr...
 
Das Ende der Dollar-Hegemonie (1) - Rede von Ron Paul (Texas) vor dem US-Repräsentantenhaus am 15.2.2006 (2)
Vor hundert Jahren wurde die Angelegenheit "Dollar-Diplomatie" genannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg und insbesondere nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1989 entwickelte sich diese Politik weiter, hin zu einer "Dollar-Hegemonie". Aber nach all diesen Jahren des grossen Erfolgs nähert sich unsere Dollar-Herrschaft ihrem Ende. Es wird zu Recht allgemein behauptet, dass diejenigen, welche das Gold besitzen, die Gesetze machen. In früheren Zeiten war allgemein akzeptiert, dass ein fairer und ehrlicher Handel den gegenseitigen Austausch wirklicher Werte erfordert. In den Anfängen war der einfache Tauschhandel von Gütern üblich. Später wurde entdeckt, dass Gold eine universelle Anziehungskraft erfährt und den geeigneten Ersatz für den umständlichen, beschwerlichen Tauschhandel darstellte. Gold erleichterte nicht nur den Austausch von Gütern und Dienstleistungen, sondern diente als Wertaufbewahrungsmittel für diejenigen, welche den Wert für schwerere Zeiten aufbewahren wollten. Obwohl sich das Geld naturgemäss auf den Handelsmärkten entwickelte, massten sich Regierungen, deren Macht wuchs, die monopolartige Kontrolle über das Geld an. In manchen Zeiten garantierten Regierungen die Qualität und Reinheit des Goldes, aber mit der Zeit lernten Regierungen, mehr auszugeben als sie einnahmen. Neue oder höhere Steuern zogen das Missfallen der Leute auf sich, so dass es nicht lange dauerte, bis Könige und Kaiser lernten, wie sie ihre Währungen inflationieren konnten - indem sie den Goldgehalt der Münzen reduzierten und dabei glaubten, ihre Untertanen entdeckten den Betrug nicht. Doch die Leute bemerkten diese Machinationen immer recht schnell und protestierten energisch. mehr...
 
Müssen wir um unseren Boden bangen? - von Werner Müller
Am Projekt der US-Firma Amgen, eine Pharmafabrik im Grossen Moos von Galmiz/FR zu bauen, zeigte sich, wie unsere Landesväter und Politiker in Zukunft mit dem Raumplanungsgesetz umgehen werden. Die einen ärgern sich, dass 1100 Arbeitsplätze in Irland anstatt in der Schweiz geschaffen wurden, die anderen, Bauern, Umwelt- und Landschaftsschützer, freuen sich, dass der vom Kanton Fribourg 55 Hektaren umfassende, voreilig umgezonte beste Landwirtschaftsboden nicht zur Industrieerde mutieren musste. Angeblich sollen sich die Bauern in diesem Disput ziemlich bedeckt gehalten haben. Mir scheint, der Fall "Galmiz" sei ein Paradebeispiel dafür gewesen, wie in Zukunft in der Schweiz mit der restlichen Ressource Boden umgegangen wird. Diesmal sei das Projekt an hauchdünnen Vorteilen für Irland gescheitert. Bundesrat Deiss verlangt aber für die Zukunft, dass von Bundesbern aus fünf Standorte in der ganzen Schweiz aus der Zonenordnung auszuscheiden seien, welche künftigen Interessenten ohne Wenn und Aber angeboten werden können, um bei künftigen Bewerbern konkurrenzfähiger zu sein. Dagegen kommentieren die Landschaftsschützer, dass die Raumplanung kaum mit der Wirtschaftsförderung koordiniert werden dürfe. mehr...
 
Auschwitz war nicht in der Schweiz - Von Jean-Christian Lambelet
Wenige Themen beschämen uns mehr als die Flüchtlingspolitik im Zweiten Weltkrieg. Dafür gibt es aber keinen Grund. Denn wer die Zahlen studiert, muss erkennen: Grosszügiger konnte das Land kaum sein. mehr...
 
Iran-Krieg wegen Dollar? Teherans Plan einer Internationalen Ölbörse kein Kriegsgrund. Washington bereitet dennoch Angriff vor - Von Winfried Wolf
Eine andere als die von Ron Paul vertretene Sicht nimmt Winfried Wolf ein (Anmerkung der Redaktion): Ein Gerücht beschäftigt viele Linke. Danach wird der drohende Krieg gegen den Iran von der US-Regierung vorbereitet, um einem Plan Teherans gegen die Dollar-Herrschaft zuvorzukommen. Tatsächlich hatte die iranische Führung angekündigt, am 20. März 2006 eine Internationale Ölbörse (International Oil Bourse/OIB) auf der Freihandelsinsel Kish im Persischen Golf in Betrieb zu nehmen. Auf dieser sollte Öl erstmals in Euro statt in US-Dollar abgerechnet werden. Obgleich der Start der neuen Öl-Börse, der im übrigen seit drei Jahren angekündigt wird, erneut verschoben wurde, erscheint vielen im linken Lager die Theorie einleuchtend. Hatte nicht auch Saddam Hussein vor Beginn des Irak-Kriegs 2003 angekündigt, das irakische Öl zukünftig nur noch in Euro fakturieren zu wollen? Kurz darauf kam der Krieg. mehr...
 
Oberflächliche Selbstglorifizierung - von Patrick Freudiger
 
Karikaturenstreit mit der NZZ
 
Strafanzeige
 
Von der Vogelgrippe zur Hasenpest - Offenheit des Pentagons (WHO, EIS) und des RKI
 
Kurzmeldung zur Vogelgrippe
 
Das nachfolgende Schreiben ging am 8. 3. 06 an den Fernsehsender ARD: Erfundenes Vogelgrippeszenario bei ARD
 
Christian Stöcker - Gebührenfinanzierte Panikmache
 
Doris Auerbach - Zur Kriegshetze gegen den Iran
 
Michel Chossudovsky - Atomkrieg gegen den Iran
 
Uri Averny - Und das große Spiel geht weiter
 
Letzte Warnung
 
Zum Karikaturenstreit
 
Zum Anschlag auf die Goldene Moschee in Samarra
 
Notizen
 
«Gefährlicher als die Fichenaffäre»
 
Ausländerverhätschelung - von Patrick Freudiger, Stadtrat Langenthal
 
Doris Auerbach - Gefangennahme und Folter
 
"Kriminelle" Staatsanwälte - "Criminal" Prosecutors/State-Attorneys
 
Schweizerische Bürger Partei - Dr. Alexandra Nogawa-Staehelin in den Regierungsrat. Biochemikerin, Unternehmerin, alt-Grossrätin
 
Wie hoch ist das Kriegsrisiko mit dem Iran? Die iranische Ölbörse - ein Casus belli?
 
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