Angola
Als Einleitung, wie man den Raubbau an der eigenen Bevölkerung vollzieht, sei eine Meldung der Badischen Zeitung Nr. 58 vom 11. 3. 2003 vorangestellt. Die Ausgangslage war die Bemühung der Bush-Administration, die im UNO-Sicherheitsrat einsitzenden Länder für ihre Kriegsziele im Irak zu gewinnen: »Im Fall eines vorteilhaften Abstimmungsverhaltens [von Seiten Angolas] wird Washington auch künftig darüber hinwegsehen, dass sich die angolanische Regierungselite Jahr für Jahr fast eine Milliarde $ aus dem Erdölexport in die eigenen Taschen schiebt.« Naturgemäss liess Präsident José Eduardo dos Santos danach verlauten, er halte einen Krieg im Irak für unvermeidbar. Zu Angola unterhalten die USA ohnehin beste Beziehungen. Der südwestafrikanische Staat liefert mit täglich fast 1 Million Barrel Erdöl ein Zwölftel des Bedarfs der Supermacht. Durch die Erschliessung neuer Erdölfelder vor der Küste hat die Regierung in Luanda jährlich über eine Milliarde $ für die Rüstung zur Verfügung. mehr...
 
Der Tschad
Ein weiteres, an Erdöl reiches Land, das vor Armut starrt, ist der Tschad, der - um es mit den Worten von Réseau Voltaire auszudrücken - schon seit langem verkauft ist. Auch der Tschad ist ein Beweis dafür, dass sich die Wirtschaft keinen Deut um Menschenrechte schert, wenn es gilt, mit Diktaturen zusammenzuarbeiten, solange dies für ihre Gewinne förderlich ist. Der Präsident des Landes, Idriss Déby, hat sich seit seiner Machtergreifung am 1. 12. 1990 mit nichts anderem als mit Staatsterror, Massakern und Erpressungen behauptet. Hauptziel seines im September 2003 in Paris erfolgten Besuches war die Besiegelung der Nachfolge seiner Familienmitglieder im Tschad, die an der Spitze sämtlicher Stellen stehen, die für die Repression im Staat verantwortlich sind. Déby erfreut sich seit langem der Unterstützung durch den Elysée-Palast und die französisch-afrikanischen Netzwerke. Die von Déby aus dem 25 Millionen $ betragenden "Eintrittspreis" des Doba-Erdölkonsortiums für den Waffenkauf abgezweigten 4 Millionen dürften die Unterdrückung der Bevölkerung weiter zementiert haben. mehr...
 
Nigeria
Ein weiteres afrikanisches Land, das unter seinem Ölreichtum verarmt ist, ist Nigeria. Es ist das sechstgrösste Ölexportland und verfügt über hohe Deviseneinnahmen. Dennoch war es Mitte 2002 das allerärmste und unterentwickeltste Land Afrikas. Zwei Drittel der Bevölkerung leben heute unter der Armutsgrenze. Die früheren Militärregimes hatten sich an den Milliardeneinnahmen aus dem Ölreichtum bedient und auch jetzt noch fliessen beträchtliche Mengen in private Taschen. Hatten sich früher die Militärs an den Erdölexporten bereichert, sind es heute Gouverneure, Minister und Abgeordnete, was immer wieder zu blutigen Aufständen im Nigerdelta führt. Am besten wirft man zunächst einen Blick auf das gegenwärtig von keiner Presse berichtete, am 29. November 2005 von Präsident Obasanjo gegebene Signal für eine massive gewalttätige Zwangsausweisung der Bevölkerung aus Abuja. Die Zerstörungen treffen über 4 Millionen der 7 Millionen Bewohner der Hauptstadt. Angestellte der Federal Capital Development Authority (FCDA), von der Polizei und Armee begleitet, zerstörten mit Baggern die Häuser, Schulen, Spitäler, Kirchen und Moscheen des Stadtteils. Es war keine ausreichende Ankündigung des Vorhabens erfolgt, noch lag ein Plan für neue Unterkünfte oder eine Entschädigung für die Vertriebenen vor. Über 15.000 Kinder fanden sich ohne Schule. Dieser Entwurzelung liegt eine 1978 von einem Internationalen Planungskonsortium - das auch US-Architekten einschliesst - getroffene Entscheidung zugrunde, Abuja zu "entwickeln"(!). Es ist eine Anzahl von Bewohnern von höchstens 3 Millionen vorgesehen, was die Ausweisung von 4 Millionen erfordert. Zu diesen Ausgewiesenen kommen 1.388 Familien hinzu, die gewaltsam aus städtischen Wohnungen in Lagos entfernt wurden. Weitere, auf Grund einer in 2003 angelaufenen Privatisierung des Wohnsektors geplante Ausweisungen werden über 20?000 Bewohner ohne Unterkunft zurücklassen. In Lagos lässt u.a. auch Volkswagen produzieren. mehr...
 
Somalia
In Somalia wütet seit dem 1991 erfolgten Sturz des Diktators Mohammed Siad Barre - dessen mörderische, das Land restlos ausblutende Regentschaft von der USA protegiert war - ein von Clans und Milizenführer ausgefochtener Bürgerkrieg. Im Klartext: 14 Jahren ohne funktionierende Zentralregierung, mit Hunger, Anarchie und Dürre. So zerstörten rivalisierenden Milizen im Mai 2005 in Badoia, das 250 km südwestlich von Mogadischu liegt, mittels horizontal gefeuerter Flugabwehrraketen die Strom- und Telefonleitungen. mehr...
 
Ursachen des Asylantenstroms - Von Doris Auerbach
Die entwürdigende Armut zahlreicher Bevölkerungen der afrikanischer Staaten ist mit Sicherheit der Grund, der sie dazu treibt, Europa zu erreichen. Sicherlich kommt dies im Zusammenhang mit der Asylgesetzgebung auch zur Sprache, die eigentlichen Verhältnisse werden jedoch selten detailliert dargelegt. Auf welchen Gegebenheiten die Armut beruht, ist aus den vier nachfolgenden Beispielen ersichtlich. mehr...
 
Israels schleichende Annexion des Jordantals
 
Geschäften im Asyl-Container Von Alex Baur
 
Keinen Cent für die Feinde Israels
 
"Kohäsionsmilliarde" für den weltweiten Frieden.
 
Ein Brief aus dem Persischen
 
Die drei Herren Bush, Blair und Olmert
 
Zum Geschehen im Nahen Osten
 
Was ist abgereichertes Uran? - Johanna Haidvogl-Werder
 
Offenes Schreiben an Fulvio Pelli, Präsident der FDP vom 23. 8. 06 - von Doris Auerbach
 
Schriftsteller Menasse über den Krieg im Nahen Osten - Bitte noch mehr Bomben! Warum ich als Pazifist für den Krieg Israels gegen die Hisbollah bin. - von Robert Menasse
 
"Keinen Cent für die Feinde Israels", fordert John Hagee
 
Strafanzeige gegen israelischen Ministerpräsidenten, Verteidigungsminister und den Generalstabschef
 
Offener Brief an Herrn Bundesrat Samuel Schmid vom 16. 8. 2006 - von Doris Auerbach
 
Metamorphosen
 
Auszug aus dem Buch von Wolfgang Eggert "Im Namen Gottes, Israels Geheimvatikan als Vollstrecker biblischer Prophetie"
 
Das große Machtspiel hinter der "Irankrise" - von Lyndon LaRouche
 
Nachgedanke zum 1. August - dem Tag der Bundesfeier - von Hans Ulrich Walder
 
Die wirklichen Ziele des israelischen Kriegs im Libanon
 
Rede von Nationalrat Christian Miesch
 
Offener Brief an die Rütlikommissionsmitglieder Frau Judith Stamm und Herrn Herbert Amman
 
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