Schmutziges Geheimnis
politonline: Dem zynischen Inhalt des Berichts "Schmutziges Geheimnis" von German Foreign Policy seien die noch zynischeren Worte der US-Aussenministerin Condoleezza Rice vorangestellt, die besagen, dass der Libanonkrieg für die Theoretiker des "konstruktiven Chaos" nur die Geburtswehen eines neuen Nahen Ostens darstellt. Eine entmenschtere Aussage ist kaum vorstellbar, ganz abgesehen davon, dass das von der anglo-amerikanischen Ölmacht im Irak und in Afghanistan angerichtete Chaos alles andere als konstruktive Züge trägt. Man darf gespannt sein, ob es der neue Menschenrechtsrat in Genf für geboten hält, diese Worte bei der nächsten Sitzung im November aufzugreifen. Nach den bisherigen Erfahrungen zu schliessen: nein. Die Waage hält diesen Worten allerdings der Fakt, dass dagegen weder von der alles entscheidenden, der USA willig zudienenden EU-Kommission in Brüssel, noch von anderen Politikern ein für uns vernehmbarer Einwand erhoben wurde. Für den in der Regel mit Pressehalbheiten abgespeisten Bürger bleibt der Politfilz, der hinter den Kulissen vorhanden sein muss, leider ein schwer durchleuchtbares Dickicht. Ein Beispiel für diesen ist doch wohl die Rice Ende Juni dieses Jahres von der Universität Boston verliehene Ehrendoktorwürde, die sich angesichts des sich steigernden Infernos im Irak und in Afghanistan nur noch als eine die Opfer restlos entwürdigende und verächtlich machende Auszeichnung betrachten lässt; darüber hinaus erhält sie auf Grund der Tatsache, dass sich die Bostoner Universität im Besitz des Jesuitenordens befindet, einen geradezu makabren Anstrich und stellt somie eine Verhöhnung dar, die auch die Studenten und Professoren trifft, die dagegen protestiert hatten. Der Vatikan selbst liess hierzu nichts verlauten. mehr...
 
Das nachfolgende Interview nimmt zu den nordkoreanischen Atomtests Stellung; »Das ist ein Widerspruch in sich«
Kein einziger Atomwaffenstaat hat bisher mit Tests im Ein-Kilotonnen-Bereich begonnen. Ein Gespräch mit Manfred Henger mehr...
 
Zu Wasser, zu Lande und in der Luft - Die deutsch-israelische Rüstungskooperation - von Otfried Nassauer
Die israelische Luftwaffe bombardierte Ziele im Libanon. Die israelische Armee rückte in libanesische Ortschaften und Städte ein, die sie für Hisbollah-Hochburgen hielt. Die israelische Marine blockierte das Land zur See. Bei all diesen Operationen kam Militärtechnik "Made in Germany" zu Einsatz. Grund genug für einen genaueren Blick auf eine Wiedergutmachung der besonderen Art. mehr...
 
Durchsetzung des Völkerrechts: Stopp der Militärkooperation mit Israel - Offener Brief von Adriana Auderset an die Präsidenten von CVP, FDP, SP. SVP
Sehr geehrte Herren, ich beziehe mich auf meinen auf www.politonline.ch einsehbaren Brief an Frau Bundesrätin Calmy-Rey. In den TSR Nachrichten vom 2.9.06 erfuhren wir von dem von der Schweiz geplanten Kauf israelischer Waffen, die diese im Libanon getestet haben. Das Verkaufsargument der israelischen Militärlobby lautet: sie habe ihr Arsenal ausgetestet. Sie hat also während 27 Tagen 5000 Raketen mit fünf Tonnen Streubomben, Personenminen und DU-Bomben abgeschossen, in den letzten 7 Tagen 6000 pro Tag, im ganzen 177,000. Die israelische Armee hat mit diesen Präzisionswaffen in ihrem jüngsten Krieg im Libanon 1187 Zivilpersonen - zu einem Drittel Kinder unter zwölf Jahren - ermordet, in Palästina 170. Ihre Wut lässt sie täglich an der hilflosen palästinensischen Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen aus, welche buchstäblich ausgehungert wird. Die Schweizer Militärlobby hat die Entwicklung dieser Waffen mit 620 Millionen Franken vom Bund gefördert. Wir beteiligen uns also nicht nur am Bau der Waffen selbst, sondern sind darüber hinaus verpflichtet, anschliessend für die Zerstörung durch dieselben aufzukommen, indem wir jeweils den Wiederaufbau mitfinanzieren müssen. Die heutige Milliardenverschuldung der Völker kann nur noch als von der Hochfinanz bewusst inszeniert betrachtet werden und unsere Politiker hierbei als deren Handlanger. mehr...
 
Mit aller Kraft den geplanten US-Krieg abwenden! - von Regula Escher
Professor Michel Chossudovsky, ein bekannter, bestausgewiesener kanadischer Politologe, richtet auf http://www.globalresearch.ca/ einen dringenden Appell an die Menschen: Der angekündigte Krieg unter US-Flagge gegen den Iran und gegen Syrien mit Beteiligung der Nato und Israel soll möglicherweise bereits Ende Oktober entfesselt werden. Welche Zerstörung und welches Leid und welch unvorhergesehene Folgen dadurch geschehen würden, ist nicht abzusehen. Man wird damit rechnen müssen, dass dann auch Russland und China nicht untätig bleiben. Die Welt würde angezündet. Armageddon, Chaos - wozu das? Verseuchung der Erde, Tod und Missgestaltung von Mensch und Tier auf alle Zeiten für den Raub von Ressourcen?! Der Bundesrat muss aufgefordert werden, mit aller Kraft gegen diesen Krieg aufzutreten. Das Schweigen muss gebrochen, der Krieg zum Hauptthema auf allen Ebenen gemacht und mit allen Kräften verhindert werden. Auch ein neutrales Land muss gegen den Krieg aufstehen! mehr...
 
Unkontrollierte Kontrolle - Biometrie und Videotechnik können zur Totalüberwachung der Gesellschaft führen - von Ulla Jelpke *
 
Wirtschaftskannibalismus pur
 
Wiedekings "Anders ist besser"
 
Nichts Ungewöhnliches; Korruption: auch in Afghanistan
 
Offenes Schreiben an die REDAKTION DER BASLER ZEITUNG vom 3. 10. 06
 
Blick auf Afghanistan und den dortigen Drogenhandel - Von Doris Auerbach
 
KSK im Folterknast? Von Jana Frielinghaus
 
Wir feuerten mehr als eine Million Streubomben im Libanon ab - von Meron Rapaport in der israelischen Tageszeitung Haaretz vom 12. 9. 06
 
Offener Brief an den Hauptvorstand der Gewerkschaft Erziehung und WissenschaftGewerkschaftsbundes VerDi sowie an die Vorstände von 26 führenden deutschen Wissenschaftsorganisationen vom 18. 6. 06
 
Interview zur KOSA-Initiative mit Nationalrat Markus Hutter (FDP / ZH)
 
Siemens SB - Instinkte (Siehe auch Selenz` Kommentare "Börsen-Blasen" 9. 6. 2005 und "Inter-Continental" 24.11. 2005)
 
Strahlende Heuchler - Die Diskussion um die Uranmunition ist heuchlerisch und zielt auf eine Effektivierung der Kriegführung. Von Jürgen Elsässer
 
Attentat auf Rafic Hariri: Ziehen diejenigen, die den Abzug betätigt haben, jetzt die Fäden? - von Silvia Cattori
 
Pilatus PC-9-Flugzeug für den Bürgerkrieg im Tschad
 
Unsere Gutmenschen - Protokoll einer geheimen Sitzung - von Patrick Freudiger, Stadtrat Langenthal
 
Digital und kolonial
 
Wie man sich Schritt um Schritt die Macht aneignet - Waffen klar
 
Angola
 
Der Tschad
 
Nigeria
 
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