Zum Thema Iran und atomare Bewaffnung: Olmerts Outing - Atompoker: Der Premierminister leitet den Wandel der israelischen Nuklearstrategie ein - von Jürgen Rose
Daß Israel Atommacht ist, weiß die Welt nicht erst seit gestern. Ungeachtet dessen galt die 1969 zwischen Golda Meir und Richard Nixon abgestimmte Formel, da ß Israel nicht als erstes Land in der Region Atomwaffen einführen wird. Das hinter dieser so genannten "Strategie der Ambiguität" steckende Kalkül bestand darin, einerseits die Feinde Israels abzuschrecken, andererseits dank dieser Mehrdeutigkeit nicht mit Forderungen nach Kontrolle oder gar Abrüstung von Waffen konfrontiert zu sein, die man angeblich gar nicht im Arsenal hatte. So konnten Vorschläge für eine nuklearwaffenfreie Zone Nah- und Mittelost, wie sie etwa von Ägypten kamen, regelmäßig vom Tisch gefegt werden. Als der Irak schließlich versuchte, mit einer eigenen Nuklearoption zu reagieren, zerbombte die israelische Luftwaffe 1981 kurzerhand den Reaktor von Osirak. mehr...
 
Angela Merkel, eine Neokonservative als Präsidentin der Europäischen Union - von Thierry Meyssan
Jetzt, da Angela Merkel für das erste Halbjahr 2007 die Präsidentschaft der Europäischen Union übernommen hat, kommt Thierry Meyssan auf den erstaunlichen Werdegang dieser für kommunistische Propaganda in der DDR Verantwortliche zurück, die heute christdemokratische Kanzlerin des wiedervereinigten Deutschlands ist. Er hebt ihre Verbindungen mit den Neokonservativen und ihre Vorstellungen einer US-amerikanischen Führerschaft in Europa hervor. mehr...
 
Der nachfolgende Kommentar wurde an die Redaktion des Rheinischen Merkurs gerichtet
Als Deutscher palästinensischen Ursprungs interessiert mich alles, was meinem Volk nützen könnte. So wurde ich auf den Artikel von Johannes Gerster, Präsident der Deutsch-israelischen Gesellschaft, in Ihrer Zeitung aufmerksam: Rettet Bethlehem. Die Überschrift weckt grosse Erwartungen, aber der Inhalt ist um so hässlicher einseitig und enttäuschend, weil er nur die rassistische und heuchlerische Haltung des Westens und insbesondere Israels wiederspiegelt. War nicht Gerster lange Jahre Vertreter der Adenauer-Stiftung in Israel? Er ist befangen und ist nur ein Sprachrohr Israels. Wenn Gerster schreibt: »Aus der Stadt Bethlehem, die Mitte des 20. Jahrhunderts fünfmal mehr Christen als Muslime in ihren Mauern zählte, ist längst eine muslimisch-arabische Stadt geworden. Es waren vor allem die Schikanen und Gewalttätigkeiten der Muslime dort und in den letzten Jahrzehnten auch der Nahostkonflikt, die die Christen dazu veranlassten, ihre Stadt zu verlassen.« Gerster hätte es eigentlich besser wissen sollen, nämlich dass meine Landsleute in Bethlehem die Stadt nicht wegen ihrer muslimischen Mitbürger verlassen haben, sondern wegen der Unerträglichkeit der israelischen Besetzung. Ihre Leser sollten wissen, dass es trotz muslimischer Mehrheit einen christlichen Bürgermeister gibt und die Hamas Christen auf ihren Listen und im Parlament hat. Gerster und seine israelischen Freunde hätten es wohl gerne, wenn sich christliche und muslimische Palästinenser bekriegen würden. Also: Gerster erzählt uns die Unwahrheit. mehr...
 
Eine Vision für Nahost - Von George Corm
Nach den Vorstellungen der US-Regierung, denen sich die europäischen Regierungen weitgehend angeschlossen haben, ist eine umfassende Lösung des Nahostkonflikts von drei Vorbedingungen abhängig: erstens von der Entmachtung der Hamas im Gaza-Streifen und im Westjordanland sowie der Hisbollah im Libanon - oder zumindest ihrer militärischen Flügel; zweitens von politischem Druck auf die Regime in Syrien und im Iran, die als Hindernis für die eigene Stabilisierungspolitik in der Region gesehen werden; und drittens von der Etablierung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der arabischen Welt. Nur wenn die Regierungen, die politischen Parteien und die Zivilgesellschaft der Region diese Politik energisch umsetzen, wäre demnach auch der Sieg über den Terrorismus im Nahen Osten möglich. Und nur dann könnte man auch eine Lösung für die Palästinafrage erreichen. Sobald Israel nicht mehr um seine Zukunft fürchten müsse und sich friedlich in die Region integrieren könne, werde es einige Territorien aufgeben und die Entstehung eines palästinensischen Staates zulassen. Im Westen gehen also viele Akteure davon aus, dass die Streitkräfte der USA und Israels nur auf ein einziges Ziel hinarbeiten: die Welt von der Geißel des Terrorismus zu befreien und überall Frieden und Demokratie zu etablieren. mehr...
 
Uri Avnery: Todeskuß für Abu Mazen
Keine Freilassung von Gefangenen, kein Abbau von Kontrollpunkten: Israel schwächt faktisch den palästinensischen Präsidenten und stärkt die Hamas-Regierung 1 mehr...
 
Schmutziger Krieg und kein Ende Das Jahr im Rückblick - Heute: der Irak. Hunderttausende von Einwohnern Opfer der US-Aggression - Von Joachim Guilliard
 
Notizen von politonline.ch
 
Der Chef der Hamburger Arbeitsagentur, Herr Rolf Steil, fordert die Absenkung des Arbeitslosengeldes II auf 200 Euro.
 
German Foreign Policy: Die immer wieder zu konstatierende Ohnmacht der UNO-Institutionen gegenüber den Konzernen - Tödliches Gift
 
Plädoyer für Alleingang Israels gegen Iran Das bedeutendste militärstrategische Forschungsinstitut Israels hat seinen Jahresbericht vorgestellt - Von Knut Mellenthin
 
Der Nationalrat und die Bundesfinanzen
 
Jahresrückblick 2006
 
Die Organisierte Kriminalität in Afghanistan und ihre Geldwäscherei
 
Hintergründe des Mordes an Litwinenko
 
Neujahrsgrüße aus der Uckermark an die Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel
 
§ 006 : Sex auf Firmenkosten
 
Höchste Zeit, Verrat zu begehen - von Daniel Ellsberg
 
Schreiben an das Bundesamt für Justiz - Indirekter Gegenvorschlag bei Volksinitiativen
 
Neue finanzielle Forderungen der UNO - Von Doris Auerbach
 
Krieg aus der Grünen Zone »Brussels Tribunal« macht US-gestützte Regierung in Bagdad und Besatzer für Terror im Irak verantwortlich - Von Karin Leukefeld 1
 
Lieberman spricht laut über Israels Apartheidsrealität - Von Saree Makdisi
 
German Foreign Policy - Überwachungsstaat
 
Die Lage ist doch seit 20 Jahren unverbesserlich die folgende: (von Adré Dörflinger, ehem. Leg. Gemeinderat von Vevey)
 
Aufruf an alle Semiten - Von Debora Reich
 
»Israel muß boykottiert werden« Bedingungslose Unterstützung der Besatzungspolitik soll ihren Preis haben. - ein Gespräch mit Ilan Pappe
 
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