Europa - Standortbestimmung 2005 - von Patrick Freudiger, Stadtrat, Langenthal
"Europa zu zentralisieren und es zu einem Block zu verschmelzen, wäre nichts anderes als ein Verrat an Europa und am europäischen Erbe - ein Verrat, der dadurch nur noch verschlimmert würde, dass er im Namen Europas ausgeführt wird." (Wilhelm Röpke, deutscher Philosoph, 1899-1966). Die Schweiz ist dem Schengener-Abkommen beigetreten: Das war - jedenfalls in der Schweiz - Balsam auf die Wunden der stark angeschlagenen Berufseuropäer in der Politik, den Medien, der Verwaltung und an den Universitäten. Nachdem Frankreich und Holland die EU-Verfassung bachab schickten, drohte der Nebel vom vereinigten Europa langsam der Realität zu weichen. Wie beruhigend war da die Annäherung der Schweiz an Europa mit dem Schengen-Beitritt, so dass die angesprochenen Berufseuropäer wieder ruhig ins Denk-Koma zurückfallen und weiter von ihrem Europa träumen können. mehr...
 
Eidg. Volksabstimmung zur erweiterten Personenfreizügigkeit Propaganda linker und rechter Globalisierer hat begonnen. Wenn alle Handelshemmnisse fallen, bleibt die Menschenwürde auf der Strecke - von Tobias Salander, Historiker
Während die Erde an den Folgen der immer schrankenloseren Globalisierung verblutet, die erste Welt immer grössere Zahlen von Arbeitslosen aufweist, sich die Schere zwischen Arm und Reich nicht nur weltweit, sondern auch in den hochentwickelten Ländern auftut, wird in der Schweiz der Abstimmungskampf für die erweitere Personenfreizügigkeit mit der EU auf Hochtouren gefahren. Kein Tag vergeht, an dem nicht aus allen möglichen Perspektiven vorgegaukelt wird, welche Segnungen doch der schrankenlose freie Markt mit sich bringe. mehr...
 
Die Neue Zürcher Zeitung stellt Bundesratsauftritte dem Gespräch am Stammtisch gleich - Stellungnahmen von Dr. Markus Erb, Präsident Verein
Sie schreibt in ihrem Artikel «Kein Maulkorb für den Bundesrat» vom 2. Juli 2005: "Jeder möchte, vor allem am Stammtisch, frisch von der Leber seine Meinung äussern können. Gleichzeitig möchten die gleichen Kreise dies dem Bundesrat verbieten." mehr...
 
Der Bundesrat vertritt nicht automatisch die richtige Meinung
Uns freien Schweizerbürgerinnen und -bürgerndie freie Meinungsbildung, die direkte Demokratie erhalten! «Die Auffassung, die Meinung der Regierung sei die richtige und es gehe in der Volksabstimmung nur noch darum, dieser Meinung zum Durchbruch zu verhelfen, ist im Ansatz demokratiefeindlich. Sie negiert nicht nur die demokratische Gleichberechtigung, sondern auch die Meinungsfreiheit im Kern. Unfreiheit und Totalitarismus drohen oder herrschen, wo die Regierung für sich beansprucht, die "richtige" Meinung zu vertreten.»(Prof. Dr. iur. Hansjörg Seiler, Universität Luzern) mehr...
 
Tony Blairs europäische Sendung - offener Brief an die Neue Zürcher Zeitung - von Doris Auerbach
Es ist nicht so, als hätte ich mich nicht längst an Ihre für meine Begriffe mitunter höchst eigenartigen Kommentare gewöhnt; dennoch bin ich der Auffassung, dass der obige Titel Ihrer Ausgabe Nr. 140 vom 18./19. Juni 05 das Mass des Erträglichen übersteigt. Man muss sich vergegenwärtigen, dass der Angriffskrieg gegen den Irak bereits ein Jahr vor dessen tatsächlichem Beginn zwischen US-Präsident George W. Bush und dem britischen Premierminister Tony Blair beschlossen worden war. Darüber hinaus hatte Blair bei einem Treffen Mitte 2002 erklärt, man würde die Gründe für den Angriff "schaffen", was zu den inzwischen als erbärmliche Lügen entlarvten Behauptungen geführt haben dürfte. Wie sollte dieser Mann, der somit für das gegenwärtige Inferno im Irak direkt mitverantwortlich ist, noch ein Anrecht darauf haben, für uns eine Sendung zu erfüllen? Dies hat er in meinen Augen für immer verspielt. Nicht erstaunlich dagegen ist, dass ihm die Presse eine solche zubilligt. Mit einer derartigen Aussage betrachte ich die mehrheitlich gegen den Irakkrieg eingestellten EU-Bürger als regelrecht verhöhnt. Daher empfinde ich auch Ihre Ansicht, dass sich die ab dem 1. 7. von Blair zu übernehmende EU-Ratspräsidentschaft für die im Moment ziemlich angeschlagene und verunsicherte Europäische Union "als geschichtlicher Glücksfall erweisen könnte", als haltlose Übertreibung. mehr...
 
Abstimmung Schengen/Dublin vom 5. Juni 2005 - von A. Künzli
 
Die grosse Lüge - von A. Künzli
 
Der Staat ist für die Menschen..... - von Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Selenz
 
Folter in Guantánamo
 
Prostitution verletzt und zerstört die Würde der Frau - Pastoraltreffen über die Lage der
 
Bundesrat und Verwaltung tricksen Volk aus
 
Komitee "Jugend gegen Ost-Personenfreizügigkeit" gegründet
 
Bush & Cheney setzen auf
 
EU-Verfassungsvertrag: Die Ablehnungen in Frankreich und den Niederlanden als Chance für eine andere Politik nutzen
 
10 plus 3 Gründe gegen den EU-Verfassungsvertrag - von Tobias Pflüger
 
Die Bilderberger-Konferenz 2005
 
Der Antirassismusparagraph - eine Lügengeschichte - von Patrick Freudiger, Stadtrat Langenthal
 
Konzernmacht im Untergrund - von Werner Rügemer
 
Schengener-Vertrag: Einladung zur kritischen Begutachtung - von Patrick Freudiger, Stadtrat, Langenthal
 
Demokratie statt Richterstaat: Einbürgerungen sind politische Entscheide! - von Patrick Freudiger, Stadtrat SVP
 
Schweiz - Schengen - Schutzlos ?! - von Alfred Benz, Bettingen
 
Bundesräte lügen nicht:
 
Die Schweiz im europäischen Umfeld
 
Boykott der Universitäten Israels: ein kühnes Unternehmen - von Ilan Pappe
 
Wo bleibt bei einem Beitritt der Schweiz zu Schengen die Selbstbestimmung?
 
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